Ausführliche Bildbeschreibung
Dieses besondere Bild entstand an einem der beeindruckendsten Aussichtspunkte auf Bali mit Blick auf den Mount Batur (Gunung Batur) und den malerischen Batur-See. Die Aufnahme verbindet die überwältigende Kraft der Natur mit einem Moment persönlicher Ruhe und Dankbarkeit.
Im Vordergrund stehe ich auf einer gläsernen Aussichtsplattform, deren transparenter Boden den Eindruck vermittelt, über der Landschaft zu schweben. Die Plattform wird von modernen Glasgeländern eingefasst und eröffnet einen nahezu ungehinderten Blick über das gesamte Tal. Ich trage eine helle Schiebermütze, ein dunkelblaues T-Shirt, eine blaue kurze Hose sowie leichte Sandalen. Mit verschränkten Armen und einem entspannten Lächeln genieße ich diesen außergewöhnlichen Augenblick. Meine Haltung wirkt gelassen und zufrieden – ein Moment des Innehaltens zwischen den vielen Herausforderungen des Alltags.
Im Hintergrund erhebt sich der imposante Mount Batur, einer der bekanntesten und aktivsten Vulkane Indonesiens. Mit einer Höhe von rund 1.717 Metern gehört er zu den landschaftlichen Wahrzeichen Balis. Besonders beeindruckend sind die weitläufigen schwarzen Lavafelder, die von vergangenen Ausbrüchen stammen und bis heute eindrucksvoll sichtbar geblieben sind. Sie erinnern daran, mit welcher gewaltigen Kraft die Natur Landschaften formen und verändern kann.
Der letzte größere Ausbruch des Mount Batur ereignete sich im Jahr 2000. Insgesamt blickt der Vulkan auf eine lange Geschichte vulkanischer Aktivität zurück und wird bis heute regelmäßig überwacht. Trotz seiner geologischen Dynamik gehört die Region zu den beliebtesten Ausflugszielen Balis. Besonders in den frühen Morgenstunden zieht der Vulkan zahlreiche Besucher an, die den Sonnenaufgang vom Gipfel aus erleben möchten.
Rechts neben dem Vulkan erstreckt sich der tiefblaue Batur-See, der größte Kratersee Balis. Er entstand durch einen gewaltigen Vulkanausbruch vor vielen tausend Jahren und bildet heute gemeinsam mit dem Vulkan eine einzigartige Naturlandschaft. Umgeben wird der See von üppigen tropischen Wäldern, kleinen Dörfern und landwirtschaftlichen Flächen, die sich harmonisch in die Vulkanlandschaft einfügen.
Über der gesamten Szenerie spannt sich ein nahezu wolkenloser Himmel in kräftigem Blau. Einige kleine, weiße Schönwetterwolken setzen dezente Akzente und verleihen dem Bild zusätzliche Tiefe. Die klare Luft und das intensive Sonnenlicht lassen Farben und Kontraste besonders lebendig erscheinen. Im Vordergrund dominieren sattgrüne Wälder, während sich dahinter die dunklen Lavafelder, die Berge und der See zu einem außergewöhnlichen Panorama verbinden.
Dieses Bild steht für weit mehr als eine Reiseerinnerung. Es symbolisiert den Mut, neue Wege zu gehen, Herausforderungen anzunehmen und trotz aller Veränderungen den Blick nach vorne zu richten.
Warum ich HWH gegründet habe
Wenn ich dieses Bild betrachte, erinnert es mich daran, dass jeder Weg Höhen und Tiefen kennt. Ein Vulkan entsteht nicht über Nacht. Er verändert sich über Jahrzehnte, manchmal über Jahrhunderte. Genau so empfinde ich auch den Aufbau von HWH.
Die Gründung von HWH – Helping with Heart war niemals eine rein unternehmerische Entscheidung. Sie entstand aus persönlichen Erfahrungen, aus Herausforderungen und aus der Überzeugung, dass Menschen mit Behinderung mehr verdienen als reine Versorgung. Sie verdienen echte Teilhabe, Respekt und die Möglichkeit, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Meine eigene Erblindung hat mein Leben grundlegend verändert. Sie hat mir aber gleichzeitig gezeigt, wie wichtig gute Assistenz ist – nicht als Abhängigkeit, sondern als Schlüssel zu Freiheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität.
Aus dieser Überzeugung heraus entstand HWH.
Heute stehen wir bereits kurz vor dem Abschluss unseres zweiten Geschäftsjahres. Wenn ich auf diese Zeit zurückblicke, empfinde ich vor allem große Dankbarkeit. Wir durften wachsen, viele Menschen begleiten, zahlreiche Herausforderungen meistern und dabei immer wieder erfahren, wie wertvoll Vertrauen und Menschlichkeit sind.
Natürlich waren die vergangenen Jahre nicht immer einfach. Gerade im sozialen Bereich erleben wir derzeit erhebliche Unsicherheiten. Politische Entscheidungen verändern Förderstrukturen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen werden schwieriger und viele soziale Einrichtungen stehen vor großen Herausforderungen.
Gerade deshalb bin ich überzeugt, dass Werte wie Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Menschlichkeit heute wichtiger sind denn je. Ich möchte HWH nicht dadurch von anderen Dienstleistern unterscheiden, dass wir behaupten, besser zu sein. Jeder Anbieter leistet auf seine Weise wertvolle Arbeit. Ich wünsche mir vielmehr, dass Menschen den Unterschied in unserer Haltung spüren. Für uns steht nicht die Frage im Mittelpunkt, wie eine Leistung möglichst schnell erbracht werden kann. Viel wichtiger ist die Frage:
„Was braucht dieser Mensch, um sein Leben möglichst selbstbestimmt führen zu können?“
Diese Überzeugung begleitet jede Entscheidung unseres Unternehmens. Mindestens genauso wichtig ist jedoch unser Team.
Kein Geschäftsführer dieser Welt kann ein Unternehmen allein erfolgreich machen. Hinter jeder gelungenen Assistenz, jeder Beratung, jedem Telefonat und jeder gelungenen Lösung stehen Menschen, die täglich ihr Bestes geben.
Unsere Assistenzkräfte begleiten Klientinnen und Klienten mit Herz, Geduld und fachlicher Kompetenz. Unser Backoffice sorgt dafür, dass im Hintergrund unzählige Abläufe funktionieren. Jeder einzelne Mitarbeitende trägt dazu bei, dass HWH jeden Tag das sein kann, was wir sein möchten: ein verlässlicher Partner.
Deshalb sehe ich den bisherigen Erfolg nicht als meinen persönlichen Erfolg. Ich sehe ihn als gemeinsamen Erfolg eines Teams, das dieselben Werte lebt und dieselbe Überzeugung teilt.
Für die kommenden Jahre wünsche ich mir kein grenzenloses Wachstum. Ich wünsche mir gesundes Wachstum. Qualität soll für uns immer wichtiger bleiben als Größe. Ich möchte, dass Menschen mit Behinderung niemals glauben müssen, ihre Träume aufgeben zu müssen – sei es im Beruf, im Studium, auf Reisen oder im ganz normalen Alltag.
Assistenz bedeutet für mich nicht, Dinge für jemanden zu erledigen. Assistenz bedeutet, Menschen dabei zu unterstützen, ihr eigenes Leben nach ihren eigenen Vorstellungen leben zu können. Dafür arbeiten wir jeden Tag.
Mit Herz. Mit Verantwortung. Mit Respekt. Und mit der Überzeugung, dass Menschlichkeit auch in Zukunft die wichtigste Grundlage unserer Arbeit bleiben wird.
So wie der Mount Batur trotz seiner gewaltigen Vergangenheit heute eine beeindruckende Landschaft voller Leben prägt, wünsche ich mir auch für HWH eine Zukunft, die von Beständigkeit, Vertrauen und nachhaltigem Wachstum geprägt ist – Schritt für Schritt, gemeinsam mit einem engagierten Team und den Menschen, die uns ihr Vertrauen schenken.


